Wieder zu Hause

Gestern (Samstag, 13.9.2014) sind das Fahrrad und ich heil in München in München gelandet und schließlich wieder im heimischen Bubenreuth angekommen.

„Reisesplitter“ , nieder geschrieben in Swakopmund / Namibia in der angehängten Datei.

In den Bergen Sambias

Reisesplitter

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Bilder

Ganz herzlichen Dank fuer die schoenen Rueckmeldungen seit meiner Ankunft in Windhoek !

Anbei drei Bilder aus Namibia:

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An einer Tankstelle

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Endlose Weite

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Auf der Lodge: Landschaft – Springboecke

Windhoek – Zielankunft

Es ist vollbracht !

Am Morgen von Okahandja geht es aufwaerts in das von Bergen umgebenen Windhoek.

Einen kurz nach Okahandja angebotenen Lift lehne ich dankend ab, erreiche Windhoek die Pedale tretend am fruehen Nachmittag. Ingrid und Hartmut, unsere ehemahligen Nachbarn aus Windhoeker Zeiten, nehmen mich herzlichst auf.

Kein Fahrradfahren mehr auf dieser Tour, es reicht.

Das GPS zeigt 3277 Kilometer an !!!!!!!!!!!!

Liebe, zu gleich bloglesende Kilometergeld-Spender,

ihr duerft anfangen zu rechnen, klar koennt ihr der Einfachheit halber auf 3250 km abrunden, habe auch keine Einwaende, wenn ihr aufrundet. Danke

Roland

Okahandja

Noch einmal 140 km – Fressen !

Aufbruch zum Sonnenaufgang, es ist kalt, nach wenigen Minuten Eisfinger, die nur langsam auftauen, überhaupt der „kühlste“ Tag bislang, natürlich sorgt die Sonne am stahlblauen Himmel für angenehme Temperaturen.

Die Strecke typisch namibisch, bis Okahandja gibt es Nichts entlang der Strasse, nur goldenes Gras und Busch, zu passierende Berge sind Zielpunkte, lockern auf.

Zur Belustigung hin und wieder Warzenscheeine, die bei Annäherung ihren Schwanz antennenartig senkrecht stellen und wie von der Tarantel gestochen ins Feld rennen.

Die letzte lange Quälerei findet am Nachmittag in Okahandja ihr Ende.

Otjiwa Lodge – Entspannung pur

Nach nur 40 km tendenziell bergauf und neben grenzenloser Weite ein paar kargen, felsigen Bergen Ankunft auf der Otjiwa-Lodge.

Ein Ort, glücklicherweise nur 2 km abseits der großen Strasse, und doch mitten in traumhafter Natur, edel, komfortabel, ideal zum Entspannen, Auftanken für die morgige Etappe.

Otjiwarongo und 3000

120 km nach Otjiwarongo, 120 km Strasse mit einem breiten Streifen des für Namibia so typischen goldenen Grases, dann Busch und bizarren, oft phallusartigen Termitenhügeln, das heißt auch 120 km zermürbendes Herunterradeln.

Otjiwarongo, ein nettes Städtchen, sitze bei Kaffee, Kuchen und Bier im Innenhof einer sehr schönen Lodge, es ist sommerlich warm, der Brunnen plätschert.

UND: die 3000 Kilometer – Marke ist überschritten, wohlige Zufriedenheit,

Zielgerade !

Otavi Berge

Heute windet sich die Strasse von Tsumeb nach Otavi durch / über die reizvollen Otavi Berge.

Nur ein langer, steiler Anstieg, Rückenwind und  nur 65 km, angenehmes Guesthouse in Otavi, ein winziges Städtchen.

Lockerer, geruhsamer Tag, tut gut.

Nach Tsumeb und „Afrika“ Ade

Eine erneute Langetappe (knapp 170 km) steht mangels möglicher und sinnvoller Zwischenstopps an.

In Oshivelo der Veterinärzaun, einst eingerichtet zum Schutz vor der Maul- und Klauenseuche. Das kommerzielle, weiß dominierte Farmland beginnt, von jetzt an keine afrikanischen Villages mehr, keine Rinder, Ziegen, Esel mehr neben oder auch auf der Strasse, eigentlich auch keine Menschen mehr,  Mini-Markets und Bars sowie so nicht.

90 km Strasse und Busch, ödes , tristes km herunterstrampeln, und das bei über 30 Grad Hitze, 30 km vor Tsumeb tauchen wenigstens die Otavi-Berge am Horizont auf, die Erwartung eines kalten Biers pusht mich voran, bei einem bleibt es nicht.

Wie „lang“ können „Geraden“ sein ?

Herzlichen Dank zunächst an meine Tochter Helena, die ein Foto für mich und damit euch hochgeladen hat.

Die Titelfrage bitte nicht mathematisch verstehen.

Heute ging es von Okashati nach Omuthiya, kleiner Ort zwischen Okashati und Tsumeb, und wieder Mal geradeaus.

Von Ondangwa bis zum Tagesziel konnte ich eine Einzige Richtungsänderung wahrnehmen und das auf gut 80 km, zum Glück kein Busch rechts und links, sondern offene Landschaften mit vielen wunderschönen Palmen und ich war gut ausgeruht und hochmotiviert für die letzte Großetappe gen Windhoek.